Das städtebauliche Kleinod am Strelasund mit rund 76.000 Einwohnern ist Weltkulturerbe. Die Ansiedlung deutscher Kaufleute am altslawischen Küstenort Strela war handelspolitisch-strategisch motiviert. Lübisches Stadtrecht erhielt sie 1234. Durch erfolgreichen Seehandel und Schiffbau entwickelte sich Stralsund rasch und wurde früh ein wichtigen Mitglied der Hanse. Fast 200 Jahre schwedisch beschützt, blieb Stralsund auch bis zum 2. Weltkrieg wirtschaftsschwache Provinzstadt und würde zudem stark zerstört.
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