Die Kreisstadt mit rund 27.000 Einwohnern liegt in einer breiten Talmulde am Ostrand des Thüringer Beckens. 1119 erstmals urkundlich erwähnt, entwickelte sie sich von einer bäuerlichen Ansiedlung zu einem Zentrum von Handwerk und Gewerbe. Schon 1654 wurden Apoldaer Strümpfe auf der Leiziger Messe gehandelt. 1722 wurde die erste Glocke in Apolda gegossen. Anfang 20. Jh. gab es hier eine Automindustrie. Viele Villen und öffentliche Gebäude entstanden derzeit im Gründerzeit- und Jugendstil. Sie prägen die Stadt.
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